Montag, 22. August 2016

Rot ist die Farbe der Liebe...


Das hat man davon. Wenn man immer nur Essen produziert, allenfalls noch tolle Fotos knipst und dann isst. Den ganzen Tag. Keine Zeit für Online-Texte. Muss den Löffel halten.

Und jetzt gibt es keine Kirschen mehr. Himbeeren auch nicht. Und Johannisbeeren schon gar nicht. Der Post kommt genauso spät wie ich zu meinen Verabredungen. Aber besser spät als nie - denn diese rote Sommergrütze kann und darf ich einfach keinem vorenthalten!


Rote Grütze kochen ist kinderleicht. Geht schnell. Ist die ideale Verwertung von sämtlichen Garten-Sommerbeeren, billig, auf Vorrat produzierbar und - ganz wichtig! - nachts vor dem Tablet im Joghurt oder heimlich unter dem Tisch in der Uni-Bibliothek verzehrbar. 

Zutaten:
  • Sommerbeeren und -obst: rote und schwarze Johannisbeeren, Him-, Blau-, Aronia- und Brombeeren, Erdbeeren falls vorhanden, (nicht zwangsläufig entsteinte) Kirschen, Pfirsiche.
  • Speisestärke, nach Gefühl
  • 1 Pck. Vanillinzucker

Es ist wirklich einfach:
Beeren und (kleingeschnittenes) Obst in einen Topf geben. Etwas Wasser dazu, aber nicht zu viel. Aufkochen und auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen. Stärke in einer Tasse mit Wasser zu einem zähflüssigen Brei verquirlen. Und langsam zur Fruchtmasse geben. Dabei immer schön im Topf rühren. Die ganze Prozedur so oft wiederholen, bis alles andickt. Dann Vanillezucker dazu und schnell noch heiß in Gläser abfüllen. Deckel drauf. Voilá!

Und dann zu Joghurt essen. Oder auf den Pudding. Oder die Pancakes. Oder auf heißem Grießbrei. Später dann, im Winter. Irgendwie freu ich mich schon darauf... Das Kind übrigens auch!


Freitag, 19. August 2016

Kochen mit dem Saisonkalender, Vierzehn - Bulgurauflauf mit Omas Gartenzucchini und Fake-Käse.


Als es klingelt liege ich noch im Bett. Das Kind hat die Küche schon mit Papierschnipseln verwüstet und baut im Wohnzimmer einen Legoturm mit dem Couchsurfer. Morgens halb 10 in Sachsen. Ich bin fürchterlich verpennt. Stelle das falsche Bein zuerst auf den Teppich, stolpere in Haremshose und Schlabbershirt zur Gegensprechanlage. Habe es aufgegeben, Besuch gegenüber halbwegs organisiert, seriös und vorbereitet gegenüber zu treten. So bin ich nicht. Nicht in den Semesterferien. Und schon gar nicht morgens halb zehn. Also echt.

Halb zehn. So früh gibt's hier nix zu klingeln!
Drücke den "Öffnen"-Knopf zeitgleich mit der Wohnungstürklinke. Versuche den Blick in den Flurspiegel zu vermeiden, aus den Augenwinkeln erahne ich das Elend aber trotzdem. Wer auch immer da gerade die Treppe zur Wohnungstür hinauf steigt - selber schuld, Zombie is meeting you.
Es ist meine Mutter.
Morgens halb zehn, ich barfuß und zerknautscht im Treppenhaus, das Kind brüllt nach Frühstück und der Couchsurfer geht erstmal duschen (Eh. Ich wollte ins Bad.). Laune unterhalb des Erdgeschosses. Und dann da so die Mutti. Auf der obersten Treppenstufe. Und im Arm... Monsterzweikommafünfkilo-Zucchini, frisch aus dem Garten.
Tag gerettet!


Für den Egal-wie-scheiße-der-Tag-beginnt-Allesretter-Bulgurauflauf braucht frau:


  • 2 Zwiebeln
  • 250 g Bulgur (ein vorgekochter Hartweizen, Hauptnahrungsmittel des Vorderen Orient. Ja, Couscous geht zur Not auch, hat aber eine etwas andere Konsistenz und mindert die Qualität. Für meinen Geschmack.)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • eine kleine Dose Pizzatomaten oder Tomaten-Passata und 3 El Tomatenmark
  • eine Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer und diverser Kräuterkram
  • 2-4 EL Würz-Hefeflocken, mit Wasser zu einer sämigen Soße verrührt

Lets do it:

1. Zwiebeln und Bulgur in Öl andünsten. Am besten in einem Topf.
2. Die Gemüsebrühe dazu gießen und 15 min quellen lassen.
3. Zucchini klein schneiden (oder vom Kind schneiden lassen) und in einer Pfanne in Öl andünsten.
4. Dazu Pizzatomaten, Knoblauch, Kräuter, Pfeffer und Tomatenmark rühren. Etwas köcheln lassen.
5. Mit dem Bulgur zusammenschütten. Kind rührt.
6. Auflaufform fetten, Ofen vorheizen. Bulgurgemüsetomatenmatsch in die Form füllen.
7. Hefeschmelz drüber gießen. Überbacken ist das der beste "Käse", den ich kenne. Und der einfachste. Und schnellste. Und wohl auch billigste.

Letztens. 25 min, 200 Grad backen.

Lieblingsessen!




Samstag, 6. August 2016

Kindgeburtstag II - The big and fabulous vegan Baustellentorte!


Als ich das Kind betont unschuldig nach seinen Geburtstagswünschen frage, kommt: "Ein Regenschirm!". Aha. Ja. Tja. Soviel Bescheidenheit verwirrt mich ein wenig. Ich bohre tiefer und erhalte noch ein "...und die Kopfhörer! Für's Festivi*!" Mehr kommt nicht. Regenschirm und Gehörschutz in schrillgrün. Das ist mein Kind. Ich bin stolz.
(*Festival)

Ein paar Tage später besprechen wir im Auto die Gästeliste. "Und Mamaaaa", seufzt das Kind verzückt vom Rücksitz, "wir feiern dann eine Party! Stimmt's, Mama?"
- "Stimmt genau."
"Mit Trinkhalmen!"
- "Können wir machen."
"Und einem Tortenkuchen!"
-"Jo."

Da war er. Der Tortenwunsch. Habe doch nur darauf gewartet. Die Pinterest-Pinnwand strotzt vor Ideen und das hier war der Startschuss. Ich versuche ein paar konkretere Informationen aus dem Kind zu quetschen. Klappt nicht. Suggestivfragen-Hagel. Schokolade, Bananen, Krümel, groß, rund, süß.
Na, wenns weiter nix ist...


You will need:

...für den Teig:

  • 500 g Vollkornmehl nach Wahl
  • 1 Pck. Weinstein-Backpulver
  • Back-Kakao nach Gefühl - so viel, wie man von dem sündhaft teuren biofairtrade-Zeug eben verwenden will. Also sparsam. Oder auch nicht.
  • 200 g Rohrohrzucker - oder weniger. Eher weniger. Kommt auf die Zielgruppe an.
  • 300-350 ml Pflanzenöl
  • 400 ml (Mineral)wasser
  • 1 Pck. Vanillezucker

...für die Ganache (habe gelernt: In Rezepten nicht mit Fachbegriffen werfen. Also: Sahnecreme. Ganache ist nur ein Angeberwort für Sahnecreme):

  • eine Kaufland-Blockschokolade (vegan) oder 200 g vegane Kuvertüre oder 200 g vegane Schokolade mit biofairtrade-Anspruch
  • 400 ml vegane Soja-Sahne zum aufschlagen - am besten die gelingsichere von Schlagfix (gesüßt)
  • 1 Pck. Sahnesteif

...außerdem:
  • 4-5 Bananen oder 3 Bananen und zwei Pfirsiche, weil Mama beim Einkauf nicht rechnen konnte... oder anderes Lieblingsobst
  • optionale Knusperfüllungen wie Krokantstreusel, Mandeln, Sckokosplitter, wasauchimmer.


Geht los.

Eins.
Teig anrühren. Einfach alles in eine Schüssel schütten. Umrühren. Sollte matschdickflüssig vom Löffel fallen. Mit Mehl und/oder Wasser notfalls die Konsistenz nachregeln.

Zwei.
Teig in eine gefettete 24er-Springform geben und bei 180°C so lange backen, bis am Streichholz kein Teig mehr hängen bleibt. Und die ganze Küche riecht wie bei Charlie. In der Schokoladenfabrik. Na, ihr wisst schon.
Der Boden sollte über Nacht gut abkühlen. Vielleicht nicht unbedingt im Kühlschrank.

Drei.
Irgendwann während oder nach dem Abkühlungsprozess kommt die Ganache, Verzeihung, die Sahnecreme an die Reihe. Ganz einfach: Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Sahne in eine Schüssel gießen, Sahnesteif dazu und das ganze aufschlagen. Während des Schlagens die flüssige Schokolade dazu geben. Ist das ganze dann einigermaßen steif - ab in den Kühlschrank. Mindestens eine Stunde.


Vier.
Irgendwann vor Jahren wurde ich mit einem Tortenboden-Trenner beehrt. So ein richtig professionelles Konditoren-Gerät mit Stahlseilen. Soll dicke Tortenkörper butterweich und gleichmäßig in bis zu drei flache Böden teilen. Ha. Denkste. Geld sparen und das Fleischermesser nehmen, das liegt sonst eh nur deprimiert in der Schublade. Veganer Haushalt. Tja. 

In Wahrheit ist der Schokoboden nämlich viel zu fluffig für einen Tortentrenner - oder ich in der Handhabung zu inkompetent.
Jedenfalls. Den Tortenkörper je nach Höhe und persönlichem Talent zwei- oder dreiteilen. In meinem Fall: zweiteilen. War ja klar.
Außerdem noch die Oberfläche gerade schneiden. Dieser Abschnitt wird später zu Deko-Krümel-Zwecken gebraucht.

Fünf.
Das untere Tortenteil auf eine hübsche Servierplatte setzen und mit etwas Schokocreme bestreichen. Die Bananen schälen und längs in Scheiben schneiden - oder anderes Obst Belag-tauglich herrichten. Und den Boden entsprechend belegen. Noch eine Schicht Creme. Nächster Boden. Wieder Belag. Bei zwei Boden-Teilen erübrigt sich dieser Schritt: Hier kommt nach einer Belag-Schicht einfach der Deckel drauf.

Sechs.
Die Sahnecreme wird mit einem Schlesinger, pardon, mit einem... äh... Küchenspachtel (Amazon nennt es "Teigschaber", alternativ geht aber auch ein Löffel oder was auch immer sich sonst eignet) dick und möglichst gleichmäßig auf die ganze Torte aufgetragen und diese somit eingekleidet. Klecks drauf, breit schmieren, nächster Klecks. Das ist ziemlich schwer zu erklären. Wie so oft: einfach machen. Erklärt sich von selbst.
Dabei muss das ganze im ersten Durchgang noch gar nicht ordentlich und glatt sein. Hauptsache dick aufgetragen. Vor allem bei Unebenheiten. Die Torte wandert für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, dann ist die Verkleidung wieder so fest geworden, dass Beulen und Aufrag-Spuren besser geglättet werden können.

Sieben.
Die Kür. Der Feinschliff. Die Deko.
Den Tortenkörper-Abschnitt zerkrümeln. Baufahrzeuge gründlich waschen. Hallo Kreativität - it's your turn!


Das Kind ist hingerissen. 
Völlig.
So sehr, dass es in tief versunkener Glückseligkeit sein Tortenstück bis zur Unkenntlichkeit zerbaggert. Die Überreste landen auf meiner Tischseite. Glücklicherweise. Denn während ich noch aufgeregt mit der Kamera um den Tisch hetze, hat die Familie die Torte schon unter sich und in sich verteilt. Habe darum heute leider kein schöne-aufgeschnittene-Ansicht-und-angerichtetes-Tortenstück-auf-Teller-Foto für euch. 
Sah aber toll aus. Glaubt mir. Und geschmeckt hat es auch. Allen. Ausnahmslos. Die Tierprodukt-freie Zutatenliste interessierte dabei niemanden. Punkt für mich.


Donnerstag, 4. August 2016

Kindgeburtstag I - Lieder des Tages: Die Küchenska-Playlist der Verzweiflung und (noch) keine Baustellentorte.

Hallo Welt. Hello again.
Eigentlich (Ganz schlecht - beginne nie einen Post mit "Eigentlich...", wenn du seriös wirken und als ernstzunehmend enthusiastisch organisiert wahrgenommen werden willst. Nie.)... Eigentlich wollte ich zuerst eine Bastelanleitung bloggen, mit tieferer Wir-sind-jetzt-übrigens-wieder-da-Bedeutung. Dann ein Prüfungsreview und dann jede Menge Essen wider die Bikinifigur - Riots not Diets! Und so.
Aber dann hatte das Kind erstmal Geburtstag. Und dann stehe ich 2 Uhr Nachts mit Ska-Musik auf dem Tablet an der Arbeitsplatte und mein Kopf spuckt Wörter wie eine Seifenblasenmaschine. Und Lieder des Tages gab's auch schon ewig keine.


Hört her ihr Menschen! Drei Jahre ist das Krümel. In Worten: Drei. Jahre. Immernoch steht die Zeit auf dem Gaspedal und geht nicht runter. Stur geradeaus auf der Autobahn in Richtung Zukunft, kein Stau und scheinbar keine LKWs. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das Angst machen sollte.
Jedenfalls. Die Party. Schön habe ich mir das ausgemalt. Kindertorten-Partydeko-Fingerfood-Pinterest-Pins waren mein aufgeweichtes Holzstück im Prüfungszeitstrudel. Habe mich daran geklammert um nicht im Lernstoff zu ertrinken. Wann immer ich mit tausend anderen in der Bibliothek meine Atemluft geteilt habe... Diese Pinterestpinnwand hielt mich am Leben. Durchhalten. Dafür. Für die Fete des Jahres. Danke instabiles Uni-WLAN.

Fill my heart with song
And let me sing for ever more
You are all I long for
All I worship and adore
In other words please be true
In other words I love you

Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Wollte so viel und alles gleichzeitig. Pancakebar mit diversen Toppings und eine wahnsinnig tolle Geburtstagstorte und natürlich alles vegan - aber diesmal so, dass es keinem auffällt. Essen in Bowls mit möglichst viel Wahlfreiheit, Low Budget, hippe Deko in rustikal-dörflichem Hippiechic. Einen Kidsspace und Strohhalme für die Erwachsenen. Kurze Wege, sanfte Entspannungsmusik im Background.
Eine Instagram-Feier ohne Smartphones. Weltwärts und familiär. Genau mein Ding. Dachte ich so. War dann aber natürlich wieder alles anders. Eine (musikalische) Rekonstruktion:


Impulsiv und in einem Anfall von ungeahnter Spontanität gestatte ich dem australischen Couchsurfer weitere 4 Tage in meiner Wohnung. Vielleicht waren auch seine Augen Schuld daran. Sein athletischer, tätoowierter Körper und seine Art zu sprechen, zu laufen, Gitarre zu spielen und mit halb geschlossenen Augen zu singen. Ähm. Vielleicht lag es auch einfach am Bananabread. Who knows.

No, I won't shed a tear
Just as long as you stand, stand by me
And darling, darling stand by me
Oh, stand by me, stand by me

Für umfassend vorausschauende Geburtstagsplanung habe ich weder Zeit noch Lust. Verschiebe das auf das Wochenende vor dem Partymontag. Schlafe lang. Immer. Markiere Uni-Gruppenchats als ungelesen und verdränge den Vorsatz, nach der Prüfungszeit endlich mal wieder gründlich zu putzen. Der australische Slow motion-Lifestyle hängt in den Räumen wie Räucherstäbchen-Dunst. Und dann ist Sonntag. Peng. Immerhin habe ich eingekauft. Der Low-Budget-Vorsatz kollidierte mit Veganbiofairgesundplastikfreiunverpackt. Der Kompromiss liegt preislich bei einem doppeltem 10 Tage-Einkauf. Parties kosten, schlucke ich tapfer.

And when I woke I knew it was time to pray 
To make amends before the end, before my judgment day 
I looked around, I stood alone, I knew what I had to say 
I said "It's all my fault"


Sonntagsfrühstück gegen 10. Ärmel hoch. Musik an. Das Kind wünscht sich "Reggaehasen-Soundtrack". Ska. Küchenmusik. Ich bin motiviert.

Now I'm walking on sunshine oh oh 
I'm walking on sunshine oh oh 
I'm walking on sunshine oh oh 
and don't it feel good hey alright now

Eigentlich wollte das Kind die Oma besuchen. Beschlossene Sache. Lasse fünfmal den Anrufbeantworter anspringen bis ich realisieren kann, dass auch Omas fehlbar sind. Nicht da. Wunderbar. Nicht.
Die Mittagessenvorbereitungen schiebe ich an den Rand der Arbeitsplatte und lasse das Kind Bananen zermatschen. Püriere derweil Melone, für die Strohhalm-geeignete Sommerbowle. Nach 5 Minuten mag der fast 3jährige lieber Regenbogenfisch. Schwer zu ertragender Gesang. Der vom Kind. Dazu rhythmische Bildung mit der Plastikaxt. Auf der Arbeitsplatte. Im Mehlhaufen.
Schneide gerade Mangold und fülle mit der anderen Hand Bananabread-Teig in Muffinformen, als das Telefon klingelt. Die Oma. Ein Glück.

(No lyrics needed)


Dann habe ich vier Stunden. Für alles. Die Tortenböden und Cremes, die Pancakes, Pinterestbildchen-Umsetzung.
Die Playlist der Verzweiflung:

(oder Girls, im Falle eines nicht fest werdenden Puddings...)

Um 18 Uhr hole ich das Kind ab und stecke es in die Badewanne. Regelmäßiges Atmen aus dem Schlafzimmer gegen 20:30. Showtime! Das Tablet mit der Pinterest-Pinnwand schalte ich aus und kreiere die tollste Geburtstagstorte, die ein Dreijähriger haben kann.


And bad mistakes - 
I've made a few
I've had my share of sand

Kicked in my face
But I've come through
And we mean to go on and on and on and on
We are the champions, my friends
And we'll keep on fighting till the end
We are the champions
We are the champions
No time for losers
'Cause we are the champions of the World!



Und weil der Blogpost schon wieder in Roman-artige Verirrungen abgleitet, gibts das ultimative vegane Baustellen-Geburtstagstorten-Rezept später.
Wäre ich RTL, würde ich nun einen 15 minütigen Werbeblock einfügen. Stattdessen gibt es Ska.


It's been a hard day's night, and I'd been working like a dog
It's been a hard day's night, I should be sleeping like a log


Im Ernst: Ska ist Küchenmusik. Egal was ich an der Arbeitsplatte zu tun habe... ich lande musikalisch immer da. Immer wird es irgendwann planlos, improvisierend und hektisch. Immer bleibt es irgendwie fröhlich, aber unterschwellig aggressiv. Immer treibt irgendeine Zeit den Beat vorwärts und immer gibt es diesen einen Punkt, an dem ich alles zusammenkneten, in die Luft werfen und mich aufgelöst und irr lachend im Kreis drehen will. Skaskaskaska!

Und was hört ihr so in der Küche?