Montag, 12. Januar 2015

Revival. Oder: was ich in der Zwischenzeit gelernt habe.


  • Das Chaos ist kein temporärer, sondern ein stetiger Zustand. Darauf zu warten, es könnte sich womöglich legen, hieße - auf die Ewigkeit harren.
  • Es gibt keinen perfekten Moment, von vorn anzufangen, es gibt nur den Moment, in dem man es tut.
  • Ohne Internet und Telefon zu leben ist weder rückschrittlich, noch nostalgisch. Es ist leise.
  • Vermieter sind die bösen Schwiegermütter von heute.
  • Man kann für alles einen Plan machen. Selbst einen Plan zur Erstellung eines Plans.
  • Basilikum aus dem Supermarkt gedeiht prächtig, wenn man den Topf zunächst mit frischer Erde auffüllt und dann jeden zweiten Tag ein wenig gießt.
  • Warteschleifen sind nur dazu erdacht, dem Kunden seine kafkaeske Lage vor Augen zu führen und ihn dem Unternehmen willenlos unterlegen zu machen.
  • Wenn zwei sich streiten, heult der Dritte.
  • Bei Ikea einkaufen macht nur Spaß, wenn es sich um Dinge handelt, die man nicht braucht.
  • Fernweh tut mehr weh als Kopfweh.
  • Manchen Menschen ist einfach nicht mehr zu helfen.
  • Dass das Glück da war, merkt man meistens erst, wenn es wieder geht.
  • Man sollte nicht allzu viel darüber nachdenken, was die anderen denken könnten, denn dann denkt man wie die anderen denken.
  • Orchideen sind der Inbegriff von Spießigkeit. (Ich habe zwei davon)
  • Mut tut gut.
  • Mit dem Intellekt ist es wie mit einem Ficus: er muss beständig gepflegt, aber nicht zu sehr verhatschelt werden, sonst läuft man Gefahr, alle Blätter zu verlieren.
  • Freitag Nachmittags mit einem Kleinkind im Supermarkt einkaufen ist Krieg.


Und damit: Willkommen zurück zu Desperate Housewife.