Donnerstag, 12. März 2015

Kapital wanted.

"Sehen sie, in unserer Demokratie haben die beiden Parteien riesige Meinungsunterschiede, dennoch lassen sie sich nicht dazu herab, einander zu entführen und zu ermorden."
- "Vielleicht weil ihre Unterschiede gar nicht so groß sind? Weil sie zwei Seiten der gleichen Münze sind. Weil sie nicht mit Leidenschaft an ihre Sache glauben. In meiner Welt spielen wir nicht für einen einfachen kosmetischen Wandel der Regierung, wir kämpfen für die Zukunft! Für das Leben! Gegen den Tod."


"Ich muss zugeben, dass, auch wenn ich ihre politischen Schlüsse verdammenswert und aufrührerisch finde, vieles von dem was sie sagen aufgrund der Kraft seiner Logik und Deduktion nicht widerlegt werden kann."
- "Ah, ja."
"Aber… [lacht] Sie begehen einen gewaltigen, unverzeihlichen Fehler."
- "Nur einen? Welchen?"
"Wenn sie schreiben: Religion ist das Opium des Volkes. Eine schreckliche Metapher, ein ganz und gar negativer, unfairer und sensationslüsterner Vergleich."
- "Sie meinen also, ich irre mich?"
"Über Religion keineswegs. Aber sie haben nie Opium probiert."

"„Das wichtigste Buch der Weltgeschichte“ ist verschwunden! Während Stardetektiv Sherlock Holmes auf Opium in seiner Wohnung über die Schriften Schopenhauers philosophiert, klopft es plötzlich an der Tür: Karl Marx steht dort und bittet Holmes darum, seinen entführten Sprössling, ein 700 Seiten dickes Manuskript, wiederzufinden – guess what? Das Kapital. Das Hörspiel ist der perfekte Krimi für alle, die schon immer wissen wollten, wieso Anarchist_innen keinen Mitgliedsausweis brauchen, warum sich Bakunin und Marx, der alte „Kraut“, nicht leiden konnten, was das British Empire gegen die Revolution hat und warum Sherlok Holmes eigentlich kein Kommunist geworden ist." (straßenauszucker)