Samstag, 19. September 2015

Zeilen, II.

Eine Antwort auf den Zeilen-Beitrag:


Mh, schwierig.
Das ist ein schwieriger Weg, aus der Ordnung zurück in die Freiheit. Wer in der Ordnung lebt, der klebt zwischen den Zeilen fest. Wie unüberwindbar hohe Mauern umschließen sie einen. Geben Sicherheit. Geben dir die Freiheit deiner Gedanken. Wenn du strukturiert denken kannst, denkst du besser. In Ordnung.
Die Mauern... Engen dich ein, begrenzen deinen Gestaltungsspielraum. Missachtest du die Ordnung, stört der Krakel im Gesamtbild.
Oder? Stört die völlige Abwesenheit von Krakeln nicht auch? Ist Perfektion nicht zum speien langweilig?
Eigentlich ist es doch ganz einfach: Mauern oder nicht - das hängt immer noch von der Perspektive ab. Von oben drauf geschaut, sind Mauern nichts weiter als schnurgerade Linien, über die ich mein Leben hinwegschreiben kann. Oder zwischenrein, zum zwischendurch neu ausrichten.
Und das Gesamtbild? Das Gesamtbild ist ein beschriebenes Blatt - ganz individuell.

Große Kinder - oder: Look what I did!

Habe nach Sommershirts (die jetzt in guter Stückzahl nicht nur im Kleiderschrank des eigenen Kindes liegen) nun das leichte-Spätsommer-Hose-Nähen für mich entdeckt.

Eine super einfache Beginner-Variante ist hier zum Beispiel das tolle Näähglück-Schnittmuster von Sophie Kääriäinen (ja, ich überlege auch, ob sie wirklich so heißt). Sogar ein Freebie mit Foto-Anleitung. Ich habe es in abgespackter Version in Größe 86/92 genäht, aus leichtem Jersey und Viskose-Jersey-Bündchen. Die waren übrigens mal ein Sommer-Top von Omi. Upgecycelt! Yeah!

Der Stoff ist winzig blau gepunktet - wirkt nur aus der Ferne so langweilig uni-grün.