Donnerstag, 17. März 2016

Und tschüss.



Mein Sohn setzt sich morgens im Bett auf. Draußen vor dem Fenster... ist es wieder weiß. Mitte März. Ich sehe es nicht, liege mit dem Gesicht nach unten im Kopfkissen. War wieder spät gestern Abend, auf der Couch. "Mama!", zupft es an meinem rechten Ohr, "Mama! Ich glaub mich trifft der Flügelschlag!" - "Mh?" - "Es hat geschneit!"
("Ich glaub mich trifft der Flügelschlag!", sagt die Krähe. Im Kuhstall. Bei Mama Muh. Töpfchenlektüre Nummer Eins. Wir lesen, pardon, Mama liest dieses Buch mehrmals täglich vor und das Kind beginnt, einige Ausdrücke darin zu übernehmen. Der nicht vorhandene tierethische Anspruch bei Mama Muh interessiert uns jetzt einfach mal nicht).

Über den hässlichen Matsch auf den Ostereiern an der Tanne kann sich wohl nur das Kind freuen. Ich bin... "Mama?" - "Mh?" - "Bist du soooo stinkig?" - "Mh." - "Waruuhum?"

Aaach. Und dabei hatte ich mich doch schon so sehr auf den Frühling gefreut. Am Nachmittag, da hat sich der kurze weiße Zwischenfall schon verflüchtig, beschließen wir, ein bisschen nachzuhelfen.
Da sind noch die Schneespray-Sterne am Badezimmer-Fenster. Na sowas. Kein Wunder, dass es da Wetterverirrungen geben muss.

Spülbürste aus der Kinderküche geklaut. Seifenwasser. Trockenes Tuch. Fingerfarbe. Farb-Hände. Pinsel...


Und tadaaaa... Frühling. Na bitte. Kannste jetzt echt einpacken, Winter.