Samstag, 22. Oktober 2016

Kindermate. (Hallo Halle! - die vorläufig vorletzte)

(Teil 1 und Teil 2  sind hier nachzulesen.)

Vom Hausprojekt zur Straßenbahn. Ersatzverkehr. Eh Halle, jetzt tu nicht so Berlin. Passend dazu: Asphaltlahmes Kind mit ÖPNV-Aversion. Und keine Fahrkarte. Alles ein bisschen wolkig, mit Aussicht auf Pommes.
Wir fahren in Richtung innere Stadt und ich muss meinen Ersteindruck korrigieren. "Hach", schwärmt der momentan sowas wie beste Freund männlichen Geschlechts an der Haltestange, "ich finde Halle ja so schön!" Tatsache. Altbau. Dresden-Neustadt-Flair, süßer Einzelhandel, Studenten im Stadtbild, schmale Gassen, "Veggie-Döner" und Antifa-Sticker am Laternenmast. Und das Vegs, ein vollveganes Bistro. Kann Halle also auch. Ich bin entzückt, lasse mir aber noch nicht allzu viel anmerken.